Freispruch: Vergewaltigung war nach Ansicht des Täters nur „Sex mit Gewalt“

philosophia perennis

(David Berger) In Brandenburg an der Havel wurde jetzt ein Mann mit Migrationshintergrund vom Vorwurf der Vergewaltigung frei gesprochen. Der sexuelle Akt war extrem gewalttätig, die Frau vier Stunden lang sein Opfer, konnte in den folgenden Wochen nicht mehr richtig laufen. Das Gericht schloss sich aber der Vorstellung an, dass der Angeklagte das Geschehen aufgrund der „Mentalität des türkischen Kulturkreises“ nicht als etwas Böses wahrgenommen habe.

Vor einiger Zeit habe ich hier darüber berichtet, dass die WDR-Autorin Mithu Sanyal den Vorschlag gemacht hat, bei Vergewaltigungen nicht mehr von „Täter“ und „Opfer“ zu sprechen, sondern nur noch von „Erlebenden“.

Schneller als gedacht scheint sich diese Denkweise nun auch in der Justiz durchzusetzen.

Die „Märkische Allgemeine“ berichtet unter dem Titel „Sex mit Gewalt, aber keine Vergewaltigung“:

„Eine junge Frau lehnt es ab, mit einem Brandenburger Sex zu haben. Er wirft sie trotzdem aufs Bett, schiebt ihren Kopf zwischen zwei Metallstreben. Sie schreit, er…

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