Düsseldorf: Jugoslawien und die Kunst der Ferndiagnose

philosophia perennis

(David Berger) Wer hatte gestern Abend bei den ersten Nachrichten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof nicht an ein Ereignis aus dem letzten Sommer gedacht? An den Axt-Amoklauf in einer Regionalbahn in Bayern durch einen – wie sich später herausstellte – islamistischen Terroristen. 

Würzburg AttentäterWährend sich politisch korrekte Menschen aus dem linksgrünen Lager damals vor allem darüber aufregten, dass die Polizei den Täter (Foto links) tötete, um ihn an einer Fortsetzung seines Amoklaufs zu hindern, scheint diesmal alles gut gegangen zu sein.

Schon wenige Stunden nachdem die ersten Nachrichten von den Düsseldorfer Ereignissen die Menschen in Deutschland erreichten, war diesmal klar: Es handelt sich um einen psychisch kranken Menschen, keinen Terroristen, sondern einen „ganz normalen“ Amokläufer bzw. Einzeltäter.

Ganz abgesehen davon, dass das „psychisch gestört“ zu einem festen, weil kaum anzuzweifelnden Erklärungsmuster geworden ist und daher alle psychisch kranken Menschen zunehmend zu potentiellen Massenmördern abgestempelt werden, fragt man sich doch auch hier erneut:

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