Donald Trump und der journalistische Amoklauf der deutschen Medien

philosophia perennis

(David Berger) Donald Trumps Wahlsieg und die Tatsache, dass er es mit der Re-Demokratisierung der USA und der Verpflichtung zuerst für sein Land dazusein durchaus ernst meint, hat bei den deutschen „Qualitätsmedien“ eine bis dahin nicht gekannte paranoide Panik ausgelöst.

Das ZDF vergleicht Trump auf justitiable Weise mit Hitler, die Süddeutsche verbreitet mal ebenso und ohne Nachfrage bei den Betroffenen die Fakenachricht „Trump brüskiert Australiens Premier Turnbull“ – sodass sich der australische Premierminster gezwungen sieht, diese Nachrichten richtig zu stellen.

Endgültig zum journalistischen Amoklauf setzt nun der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe an. Alleine das Cover – eindeutig ein Fall für den Presserat – zeigt bereits, wo die verbalen Terroristen sitzen.

Dass ein solcher Amoklauf, wie die „Welt“ richtig bemerkte, noch den Kollateralvorteil hat, dass man ganz populistisch Publicity um jeden Preis gewinnt, sei nur nebenbei erwähnt. Das sei einem Magazin, das täglich Abonnenten und Käufer verliert, gegönnt.

Wir…

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