Hirnwäsche Vollprogramm 360° – Wenn sogar „linkes“ Kabarett Kriegspropaganda perpetuiert

Die Propagandaschau

Schon die „Anstalt – Der syrische Patient“ am vergangenen Dienstag war aus aufklärerischer Sicht über weite Strecken eine große Enttäuschung. Statt die Ursachen von Krieg und Flucht ans Licht zu zerren und die Verantwortlichen beim Namen zu nennen, ergingen sich Claus von Wagner, Max Uthoff und Kollegen zu oft in Gefühlsduselei und wohlfeiler „Refugee-Welcome“-Werbung, die aus dem Kanzleramt hätte stammen könnte. Nicht die Kriegsbetreiber und -profiteure saßen auf der Anklagebank, sondern „der kleine Mann“, der die Folgen geopolitischer Verbrechen ausbaden soll.

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Man muss den Verantwortlichen in Washington, London, Paris und Berlin, die zuletzt den Irak, Afghanistan, Libyen, den Jemen, Syrien und nicht zuletzt die Ukraine in Blut und Chaos gestürzt und eine Flüchtlingswelle Richtung Europa in Gang gesetzt haben, gratulieren. Ihre Propaganda und Hirnwäsche ist qualitativ so perfide und quantitativ so umfassend, dass selbst vermeintlich linke Kabarettisten, die als Aufklärer dienen sollten, zum Teil der Kriegsmaschine degenerieren.

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